Radiale Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist üblicherweise bekannt durch die Zertrümmerung von Gallen- und Nierensteinen. Es handelt sich um Schallwellen mit hoher Energiemenge. Hierbei handelt es sich um eine Therapie, die insbesondere bei sog. therapieresistenten Behandlungsfällen zur Anwendung kommt. Die Erfolgsrate liegt bei Behandlungen der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn bei ca. 75-85%.

Bemerkenswert ist, dass bei den meisten Patienten vorher alle sonstigen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und als Alternative zur Stoßwellenbehandlung nur noch eine OP in Frage kam!

Dabei werden im Gewebe folgende Prozesse hervorgerufen:

  • Regenerationsprozesse der Gewebe
  • Strukturveränderungen im Gewebe
  • Knochenverstärkung
  • Freisetzung von körpereigenen Schmerzhemmstoffen
  • Veränderungen in der Struktur von Makro- und Mikroverkalkungen mit der Folge der selbstständigen Resorbtion durch den Körper

Indikationen:

  • Verkalkungen der Rotatoren-Manschette
  • Chronischer Tennis- und Golferellenbogen
  • Chronische Schultersehnenbeschwerden
  • Chronische Achillessehnenreizung
  • Plantarer Fersensporn / Aponeuritis plantaris
  • Chronische Sehnen- und Schleimbeutelentzündung am Großen Rollhügel (Bursitis Trochanterica)
  • Reizungen der Patella-Sehne (Patella-Spitzensyndrom)
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Tibiakantensyndrom
  • Sportverletzungen
  • Fibromyalgie • Muskuläre Befunde (Triggerpunkte, Adduktoren-Ansatz)
  • U.v.m.

Meist werden 2000 Stoßwellen in 3-5 Sitzungen einmal wöchentlich verabreicht.

Über die Behandlung möchten wir Sie gerne in einem unverbindlichen und selbstverständlichen Beratungsgespräch informieren.

Die Kostenübernahme erfolgt i.d.R. durch private Krankenkassen (nach ärztlicher Verordnung) oder als Selbstzahlerleistung durch den Patienten, Kosten je Sitzung 70,00 €

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