Atemtherapie

Unsere Atmung ist eine zentrale Lebensfunktion. Sie versorgt den Menschen mit Sauerstoff und hält die Stoffwechsel-Vorgänge des Körpers in Schwung. Der Mensch atmet die meiste Zeit unbewusst. Er reagiert auf Einflüsse von außen und von innen. Wenn ich z. B. laufe, wird er schneller, wenn ich mich freue, fließt er weiter und freier. Bei Angst wird er enger und bei Schreck stockt der Atem. Dies ist die ganz natürliche Atmung und reguliert sich von selbst.

Wirken jedoch Einflüsse auf die Atmung kann eine Atemtherapie erforderlich sein:

  • Asthma bronchiale bei Kindern und Erwachsenen
  • Akute oder chronische Bronchitis zur Lösung des Sekrets (Schleim in der Lunge) und Abtransport des Sekrets
  • Vor und nach Operationen, bei bettlägerigen Patienten oder bei drohender Lungenentzündung
  • Atemnot mit den typischen Beschreibungen „komme schnell aus der Puste“, „ich kriege so schwer Luft“, „nicht durchatmen können“ (ohne organischen Befund)
  • Alle obstruktiven und restriktiven Lungenerkrankungen (bei zu engen Atemwegen oder zu geringem Gasaustausch), COPD-Patienten
  • bei Mucoviscidose (Stoffwechselerkrankung).

Die Atemtherapie hilft die Einatemwiderstände zu senken und das Atem- und somit Sauerstoffvolumen zu erhöhen. Vorhandenes Sekret lösen und abtransportieren. Anleitung der verordneten Inhalation und andere atemtherapeutische Hilfsmittel gehören auch zur Atemgymnastik, oder auch das Erlernen atemerleichternder Ausgangsstellungen bei Atemnot.

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